Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.

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Wucht

Feierabendkonzert im Oberhafen

Ta-ta-ta-taaa: Beethoven 5 für 4 Hände.

Der Schicksalssinfonie steht „Mutter Gans“ zu Seite, Maurice Ravels Märchensuite für große und kleine Kinder.

Orchestre en miniature!



Tickets: 18 € im Online-Vorverkauf, 23 € an der Abendkasse, Mitglieder: 9 €


Halle 424, Stockmeyerstraße 43, Tor 24, 20457 Hamburg


Halle 424


Ludwig van Beethoven,
Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

Allegro con brio
Andante con moto
Scherzo: Allegro – Trio
Allegro

Maurice Ravel,
„Ma Mère L'Oye“ für Klavier zu vier Händen

„Pavane pur la belle au bois dormant“ (Dornröschen)
„Petit poucet“ (Der kleine Däumling)
„Laideronette, impératrice des pagodes – Le serpentin vert“ (Die grüne Schlange)
„Les entretiens de la belle et la bête“ (Die Schöne und das Biest)
„Le jardin féerique“ (Der Feengarten)


Vier Töne, die jeder kennt. Kein Motiv der Musikgeschichte ist berühmter, keines wurde so oft gedeutet – vom Schicksalsruf bis zum Morsecode für „V“ wie Victory. 1808 in Wien uraufgeführt, entsteht das Werk in schwierigen Jahren: Beethovens Gehör verschlechtert sich, die finanzielle Lage ist angespannt. Kompositorisch setzt er auf äußerste Konzentration: Ein einziges rhythmisches Motiv durchdringt alle vier Sätze, der Weg führt von c-moll nach C-Dur, ins Licht.


„Ma Mère l'Oye“, Mutter Gans, ist eine Sammlung von fünf musikalischen Märchenbildern, die Ravel aus der Perspektive von Kindern komponierte. Ursprünglich hatte er nur das erste Stück als Geschenk für die Kinder eines befreundeten Ehepaares komponiert. Da dieses so wohl gelungen war, drängten ihn seine Freunde, vor allem aber auch sein Verleger Jacques Durand, dazu, noch mehr Stücke dieser Art zu schreiben. So entstanden die fünf Stücke, von denen vier auf bekannte Märchen zurückgehen, das letzte Stück beruht wahrscheinlich auf einem märchenhaften Bild aus der Fantasie des Komponisten selbst.

Die Titelfigur „Mutter Gans“ taucht nicht musikalisch auf, vermutlich hat Ravel ihr die Rolle der Erzählerin zugedacht. Zwar hatte Ravel das nicht so geplant, aber aus dieser Sammlung ist ein Pendant zu weiteren berühmten Zyklen entstanden, die den Zuhörer in die Welt des Kindes entrücken, wie beispielsweise Schumanns „Kinderszenen“, Debussys „Children's Corner“ , Chatschaturjans „Iwans Abenteuer“ und auch Mussorgskis Liedzyklus „Kinderstube“.

Die Uraufführung von „Ma Mère l'Oye“ in Paris 1910 war so erfolgreich, dass Ravel die Stücke orchestrierte und zu einer Ballettmusik umarbeitete. Auch diese Uraufführung 1911 im Pariser Thétre des Arts war äußerst erfolgreich, sodass heute die Klavierfassung und die Orchesterfassung ebenbürtig nebeneinander stehen und sich noch immer beim Publikum in aller Welt höchster Beliebtheit erfreuen.

Franck-Thomas Link



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