Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.

Antonín Dvořák

Antonín Dvořák

Antonín Dvořák (1841 - 1904) wurde als Sohn eines Fleischers und Gastwirtes in Nelahozeves – zu Deutsch Mühlhausen – an der Moldau, 30 Kilometer nördlich von Prag geboren. Bereits während seines Studiums an der Prager Orgelschule begann Dvořák zu komponieren. Bei seiner Abschlussprüfung spielte er nicht nur Bach, sondern auch zwei eigene Stücke. Anfänglich widmete sich Dvořák nahezu ausschließlich der absoluten Musik, die frei von nicht-musikalischen Einflüssen, z. B. aus der Literatur, der Natur oder dem Tanz ist. Durch die Komposition eines Hymnus für Chor und Orchester gewann er 1873 ein österreichisches Staatsstipendium. Später wurde er Professor für Komposition am Prager Konservatorium und 1892 Leiter des National Conservatory in New York. In Amerika entstand auch eines seiner bekanntesten Orchester-Werke, die Symphonie „Aus der Neuen Welt.“ Nach seiner Rückkehr in die Heimat wandte sich Dvořák der sinfonischen Dichtung zu. Nach Balladen des Dichters Karel Jaromír Erben entstanden 1896 mehrere Werke, darunter der „Wassermann“ oder „Das Goldene Spinnrad“. Zu den bekanntesten Kompositionen dieser Periode zählen Dvořáks „Slawische Tänze“. Sein Schaffen umfasst Opern, Orchester-, Klavier-, Kammermusik- und Vokalwerke.