264. Lunchkonzert in der Handelskammer
Schumann und Dutilleux, Werke für Oboe und Klavier
Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1, U Bahn Rathaus
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Simon Strasser, Berlin, Oboe
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Franck-Thomas Link, Klavier
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Henri Dutilleux,
Sonate für Oboe und Klavier
Aria (Grave)
Scherzo (Vif)
Final (Assez allant)
Robert Schumann,
3 Romanzen op. 94
Seiner Musik fehlt es nicht an Wärme und Elan. Sein Werk stellt sich nicht bloß als abstrakt-virtuos dar, sondern unterwirft sich einer lebendigen Entwicklung.
Henri Dutilleux studierte am Pariser Konservatorium, wo er Kompositionsschüler von Henri Busser war und sich bei Philippe Gaubert zum Dirigenten ausbilden ließ. Seit dem Jahr 1970 gehörte Dutilleux dem Konservatorium als Professor für Komposition an. Darüber hinaus war er fast 20 Jahre lang Direktor der Musikproduktionen des französischen Rundfunks.
Dutilleux mochte sich nie einer bestimmten Gruppe oder Kompositionsrichtung zuordnen. Weltweite Anerkennung brachten ihm seine symphonischen Werke, Solokonzerte und Ballettmusik sowie insbesondere seine Kammermusik ein.
Die heute gespielte Sonate für Oboe und Klavier, entstanden im Jahr 1947, gehört zu einem Zyklus bestehend aus vier Kammermusikwerken für jeweils ein Blasinstrument und Klavier, welche Dutilleux in guter französischer Tradition komponierte.
Henning Albrecht
Die 3 Romanzen op. 94 für Oboe (ad lib. Violine) mit Begleitung des Klaviers wurden im Dezember 1849 in Dresden komponiert. Auf die Frage seines Verlegers Simrock, ob man nicht dem Publikumsgeschmack entsprechen und auf dem Titelblatt die Oboenstimme auch ad libitum für Klarinette anzeigen könne, antwortete Schumann verärgert: "Wenn ich originaliter für Klarinette und Klavier komponiert hätte, würde wohl etwas ganz anderes geworden sein. Es tut mir sehr leid, aber ich kann nicht anders."
kammerkunst.de/679/