Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.

Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart

Mit drei Jahren lernt er das Klavierspiel, kurz darauf die Geige, komponiert als Fünfjähriger die ersten Stücke: Wolfgang Amadeus Mozart, geboren 1756 in Salzburg, ist ein Wunderkind. Vom Vater gedrillt wird er als Attraktion durch Europa geschleppt und in Schlössern, Bürgerhäusern und Gasthöfen vorgeführt: in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, England, Italien und am Hof des Kaisers in Wien.

1769, Mozart ist dreizehn Jahre alt, wird er zum unbesoldeten Hofkonzertmeister in Salzburg ernannt. Drei Jahre später bestimmt ihn Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo zum Konzertmeister der Kapelle. Für Mozart ist Salzburg jedoch bald zu eng.

1781 zieht er nach Wien, wo seine wichtigsten Werke entstehen, etwa die Opern „Don Giovanni“ und die „Zauberflöte“, aber auch zahlreiche Sinfonien und Streichquartette. Schließlich bekommt er die ersehnte Anstellung als „Kammermusicus“. Rasch verdient er viel Geld und gibt es noch schneller wieder aus. Ein Leben in Hochgeschwindigkeit - nicht einmal zehn Jahre bleiben Mozart in Wien. 1791 stirbt er im Alter von 35 Jahren.