Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.

Sergei Sergejewitsch Prokofjew

Sergei Sergejewitsch Prokofjew

Sergei Sergejewitsch Prokofjew wurde 1891 geboren. Er studierte an den Konservatorien Moskau und St. Petersburg, unter anderem bei Rimski-Korsakow und Tescherepnin. Um 1907 nahm er an den „Abenden zeitgenössischer Musik“ teil, bei denen er unter anderem die Musik von Igor Strawinsky, Arnold Schoenberg Claude Debussy kennenlernte. Ab 1908 trat Prokofjew – zum Teil mit eigenen Werken – als Pianist in aller Welt auf. 1918 verließ er Rußland ganz und hielt sich in Japan, den USA und vor allem in Paris auf. 1934 kehrte er nach Russland zurück. Dort widmete er sich in seinen Kompositionen stärker der russischen Musik des 19. Jahrhunderts, wie sie vom „Mächtigen Häuflein“ um Modest Mussorgsky proklamiert wurde. Prokofieffs kompositorisches Schaffen umfasst Ballette, Orchester-, Kammer- und Klaviermusikwerke sowie Opern, darunter „Die Liebe zu den drei Orangen“ (1921), „Krieg und Frieden“ (1944) und „Erzählung vom wahren Menschen“ (1948). Sein bekanntestes Werk ist wohl das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ aus dem Jahr 1936. Prokofjew starb 1953 in Moskau.