Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.


zum Inhalt springen


Johannes Krebs

Johannes Krebs

Johannes Krebs wurde 1974 in Goslar geboren und gehört zu den interessantesten Cellisten seiner Generation. Während seiner Studien in Hannover, Madrid, Basel und Köln (u.a. bei Frans Helmerson und Reinhard Latzko) nahm er auch an zahlreichen Meisterkursen teil und gewann Preise bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, England, Österreich und den USA. Eine zentrale Rolle in seiner musikalischen Tätigkeit nahm immer die Kammermusik ein. So konzertiert er regelmäßig als Mitglied des Hamburger Streichsextetts, des Leoquartetts und des Cervantestrios. Aber auch solistisch ist er Gast bei renommierten Festivals, wie dem Casalsfestival in Prades, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Braunschweiger Kammermusikpodium, sowie Festivals in Spanien, Italien und Argentinien. Von 2002 bis 2006 war er stellvertretender Solocellist an der Hamburger Staatsoper und wurde dort für seine besonderen künstlerischen Leistungen 2004 mit dem Eduard-Söring Preis ausgezeichnet. Seit 2006 ist er 1. Solocellist der Bremer Philharmoniker, mit denen er schon mehrfach als Solist mit Werken von Haydn, Martinu, Tschaikowsky und Tüür zu erleben war. Seine Diskographie umfasst Werke für Violoncello Solo von Bach und Cassado, die Erstaufnahme des Stückes Trova für Cello und Orchester von Granados, Streichtrios von Beethoven und Schubert, Mozart- und Brahms-Klavierquartette, sowie Janacek-Streichquartette. Johannes Krebs spielt ein Cello von Vincenzo Sannino, Neapel 1902.