Jale Papila
Die Altistin Jale Papila studierte an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Hartmut Zabel und schloß ihr Solistenexamen "Mit Auszeichnung" ab.
Sie war Studentin der Lied- und Opernklasse und Stipendiatin des Sokrates-Erasmus-Programms. In Meisterkursen bei Elisabeth Schwarzkopf, Peter Schreier, Walter Berry, Brigitte Fassbaender, Rudolf Jansen, Hartmut Haenchen und Semjon Skigin vervollständigte sie ihre Ausbildung.
Als Interpretin trat sie mit namhaften Orchestern wie der Dresdner Philharmonie, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle und den Virtuosi Saxoniae auf und arbeitete mit Dirigenten wie Marek Janowski, Jörg-Peter Weigle, Cord Garben, Matthias Eisenberg, Ludwig Güttler und Pedro Halffter zusammen.
Jale Papila war u.a. Solistin der Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, der Wilhelm Furtwängler-Tage in Jena, der Magdeburger Telemann-Festtage, der Interdispziplinären Tage für Neue Musik und Theologie in Kassel, der Bachtage Potsdam sowie des internationalen Beethoven-Festivals in Teplice.
Sie konzertierte u.a. in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Israel, Tschechien und Griechenland. Im Bereich der Oper gastierte sie an mehreren sächsischen Theatern sowie am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg.
Zu ihren wichtigsten, gesungenen Opernpartien gehören "Dorabella" in Mozarts "Cosi fan tutte", "Hänsel" in Humperdincks "Hänsel und Gretel", "Mercedes" in Bizets "Carmen", "Baba" in Menottis "The Medium" und "Hermia" in Brittens "Ein Sommernachtstraum".
Seit April 2005 ist sie Dozentin im klassischen Gesang an der SängerAkademie Hamburg.
Im März 2005 erschien ihre Solo-CD "Wiener Spätromantik", Lieder von Brahms, Mahler, Berg und Strauss, mit dem Pianisten Michael Balke im Handel.