Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.

Gabriel Fauré

Gabriel Fauré

Gabriel Fauré (1845-1924), Schüler von Camille Saint Saëns und Lehrer von Maurice Ravel, spielt in der französischen Musikgeschichte eine wesentliche Rolle. Er studierte an der Pariser Kirchenmusikschule und arbeitete zunächst als Organist in Rennes. Später wurde er Kirchenmusikdirektor an der Kirche St. Madelaine in Paris. 1895 übernahm er die Professur für Komposition von Jules Masenet am Pariser Conservatoire, dessen Leitung er von 1905-1920 inne hatte. In Deutschland wird Gabriel Faurés Musik noch immer relativ wenig gespielt. Wichtigster Teil seines Œuvres sind seine Lieder und seine Kammermusik, denn in diesen Gattungen zeigt sich sein Ausdruck wesentlich persönlicher als in seinen Orchsterwerken oder in seinen beiden Opern „Prométée“ und „Pénélope“. Seine wichtigsten kammermusikalischen Werke sind die Sonaten für Violine bzw. Cello und Klavier, sowie die beiden Klavierquartette und das Klavierquartett.