Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.

Festkonzert IV

Ein farbenreiches Kammerkonzert mit Festcharakter.


Georg Friedrich Händel, Passacaglia (für Violine und Violoncello bearbeitet von Johan Halvorsen (1864-1935)

Sergej Prokofieff, Sonate für Violoncello und Klavier op. 119

Maurice Ravel, Sonate für Violine und Klavier

Pause

Franz Schubert, Klaviertrio Es-Dur op. 100


Typisch für die Festkonzert-Programme der Brahms-Solisten Hamburg ist eine farbenreiche Gestaltung des Konzerts, das keinen speziellen thematischen, historischen oder philosophischen Aspekt fokussiert, sondern in erster Linie der Freude an der Kammermusik selbst gewidmet ist. Die Besetzungen wechseln innerhalb eines Festkonzerts, so dass an einem Abend sehr unterschiedliche Klangfarben zu hören sind. Die Programme haben für Zuhörer und Musiker gleichermaßen Festcharakter.

Die Halvorsen-Bearbeitung der Händelschen Passacaglia für Violine und Violoncello ist ein wahres musikalisches Feuerwerk. Man glaubt ein ganzes Kammerorchester vor sich zu haben und doch sind nur zwei Musiker auf der Bühne. Die Händel-Passacaglia ist von Halvorsen so genial bearbeitet, dass man annehmen könnte, er selbst sei ein barocker Meister.

Beide Streicher spielen nach diesem fulminanten Auftakt jeweils eine virtuose Sonate mit Klavier aus dem frühen 20. Jahrhundert, bevor im zweiten Teil die große Reise in Schuberts "weite Welten" führt. Die Spannkraft der Virtuosität des ersten Teils öffnet Ohren und Herzen der Zuhörer für das Hauptwerk dieses Konzertes: das zweite Klaviertrio op. 100 von Franz Schubert. Dieses Klaviertrio ist ein kammermusikalisches Monument in Schuberts Schaffen, das sein berühmtes Schwesterwerk, das Trio in B-Dur op. 99, in seinem sinfonischen Ernst und in seiner emotionalen Vielfältigkeit noch übertrifft.


Vergleichen Sie Festkonzert I, Festkonzert II und Festkonzert III.