Ensemble in Residence des Hamburger Kammerkunstvereins
Die Kammermusik von Johannes Brahms und ihr Einfluss auf die Moderne bilden den programmatischen Schwerpunkt der Brahms-Solisten Hamburg, die im Jahr 2005 gegründet wurden.
"Er ist gekommen, ein junges Blut, an dessen Wiege Grazien und Helden Wache hielten. Er heißt Johannes Brahms, kam von Hamburg. Er trug, auch im Äußeren, alle Anzeichen an sich, die uns ankündigen: das ist ein Berufener." | Robert Schumann, in: "Neue Bahnen", Neue Zeitschrift für Musik, Leipzig, 28. Oktober 1853
Brahms als Mittler zwischen Klassik und Moderne
Das Hamburger Ensemble hat sich auf die Kammermusik seines Namenspatrons Johannes Brahms spezialisiert. Sein Repertoire reicht jedoch weit über Brahms hinaus und umfasst mehr als 300 Stücke. Erklärtes Ziel des Ensembles ist es, die Einflüsse seines Schaffens auf die abendländische Musik bis in die Moderne zu verfolgen.
Die Konzertprogramme der Brahms-Solisten Hamburg zeichnen sich durch ihre unverwechselbare Dramaturgie aus. Sie kombinieren bekannte Werke mit selten gespielten Stücken und öffnen die Ohren der Zuhörer für überraschende Zusammenhänge.
Junges Ensemble mit Geschichte
Die Keimzelle des Ensembles ist das Duo mit der Geigerin Juditha Haeberlin und dem Pianisten Franck-Thomas Link. Bereits während ihres Studiums in Holland konzertierten die beiden in weiten Teilen Europas, spielten live im Niederländischen Rundfunk und veranstalteten eine gemeinsame Konzertreihe in Amsterdam. Danach ergab sich in der Arbeit im Hamburger Kammerkunstverein die Möglichkeit, mit weiteren Musikern ein umfangreiches Repertoire und einen ausgezeichneten Ensembleklang aufzubauen.
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