Hamburger Kammerkunstverein

Veranstaltungen mit Herz und Hirn.

366. Lunchkonzert in der Handelskammer Hamburg

W.A. Mozart, Musik für Klavier zu 4 Händen

Geändertes Datum! Wir bitten um Beachtung!!



Der Eintritt ist frei.


Börsensaal der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, U Bahn Rathaus


Tagesprogramm als PDF


Wolfgang Amadeus Mozart,
Andante mit Variationen G-Dur KV 501 für Klavier zu 4 Händen

Wolfgang Amadeus Mozart,
Sonate C-Dur KV 521 für Klavier zu 4 Händen

Allegro
Andante
Allegretto


Das Werk, dessen nähere Entstehungsumstände unbekannt sind, ist in Autograph und eigenhändigem Werkverzeichnis übereinstimmend mit 4. November 1786 datiert; es erschien noch im gleichen Jahr beim Wiener Verlag Hoffmeister. Die Variationen waren zunächst für zwei Klaviere konzipiert; die ursprünglichen Bezeichnungen „Cembalo primo“ und „Cembalo secondo“ auf der ersten Notenseite ersetzte Mozart jedoch durch „Mano dritta“ und „Mano sinistra“.


Die Datierung 29. Mai 1787 im Autograph stimmt mit dem Eintrag im Werkverzeichnis überein. Die Komposition ursprünglich für zwei Klaviere angelegt; die unkorrigierte Besetzungsangabe im Autograph lautet: „Cembalo primo“ und „Cembalo secondo“. Im Druck erschien das Werk um die Jahreswende 1787/88 im Verlag Hoffmeister mit einer Widmung an die Töchter Nanette (= Maria Anna Clara) und Babette (= Maria Barbara) des Kaufmanns Franz Wilhelm Natorp. Aus einem Brief Mozarts wissen wir aber, dass es ursprünglich für eine seiner Klavierschülerinnen, Franziska von Jacquin, bestimmt war. Der Brief ist an deren Bruder Gottfried von Jacquin gerichtet, dem der Komponist die Sonate Ende Mai 1787, also kurz nach ihrer Fertigstellung, mit dem warnenden Hinweis zusandte, sie „seye etwas schwer“, und Franziska solle sich daher „gleich darüber machen“.


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